Lärm

Lärm belästigt, stresst und gefährdet die Gesundheit. In Hessen fühlten sich 56,5 % der Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage in ihrem Wohnumfeld durch Lärm belästigt oder gestört.

>>Lärmstudie 2006

Bereits ab einer Lautstärke von 30 dB(A) können psychische Reaktionen wie Lern- und Konzentrationsstörungen auftreten, bei einem Dauerschallpegel von 65 dB(A) nehmen Herz-Kreislauf-Erkrankungen signifikant zu, ab einem Pegel von 90 dB(A) sind Gehörschäden zu erwarten.

In der folgenden Tabelle des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ist die Lautstärke mit entsprechenden typischen Geräuscharten und das dazu gehörige Geräuschempfinden dargestellt.


Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die Lärmbelastung der Bevölkerung mit einheitlichen Verfahren zu bewerten und zu bekämpfen. Erfahren Sie hier mehr zur EG-Umgebungslärmrichtlinie, ihrer Umsetzung in Deutschland und zur Lärmminderung in Hessen.

Neben der Umgebungslärmrichtlinie gibt es je nach Lärmquelle und Lärmart eine Vielzahl von rechtlichen Regelungen und Vorschriften. Das Umweltbundesamt hat hierzu bezogen auf die einzelnen Lärmquellen wie Baulärm, Industrie- und Gewerbelärm, Luftverkehrslärm, Nachbarschaftslärm, Schienenverkehrslärm, Sport- und Freizeitlärm sowie Straßenverkehrslärm eine gute Informationszusammenstellung mit vielen nützlichen Hinweisen für die Bürgerinnen und Bürger veröffentlicht.

Im Zuge des Ausbaus des Frankfurter Flughafens engagiert sich der Main-Kinzig-Kreis seit Jahren für weniger Fluglärmbelastungen im Kreisgebiet. Über den aktuellen Stand informieren wir Sie unter Aktuelles zum Flughafenausbau.





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